„Ausgewachsen“ bei der KLJB Eichstätt – Upcycling und „Laudato si“ bei der Diözesanversammlung!

dv ei UpcyclingDas Projekt „Ausgewachsen – wie viel ist genug?“ breitet sich immer weiter über Bayern aus: Nun hat auch die Herbst-Diözesanversammlung der KLJB Eichstätt das Thema aufgenommen!

Im Studienteil beschäftigten sich die 30 Landjugendlichen aus der ganzen Diözese mit der päpstlichen Enzyklika „Laudato si“ und in einem Upcycling-Workshop entstanden aus alten Tetrapaks neue Geldbeutel – ob dieser Beitrag für „Bayerns ersten Upcycling-Wettbewerb“ zu den Siegergruppen gehören wird?

 

Den Upcycling-Wettbewerb (Anmeldeschluss verlängert auf 13.12.), bei dem aus aussortierten Dingen, die sonst weggeworfen werden, noch etwas Neues, Schönes und Nützliches wie Geschenke herzustellen, nahm die KLJB Eichstätt zum Anlass, mit ihren Mitgliedern aus Getränkekartons Geldbörsen zu basteln – nach anfänglicher Planlosigkeit kamen doch hübsche und individuelle Exemplare zum Vorschein.

Studienteil „Laudato si“

Als Referent für den Studienteil hatte sich ein Ex-KLJB-Diözesanvorstand angekündigt: Dr. Martin Schneider, jetzt theologischer Grundsatzreferent beim Diözesanrat München und Freising und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik der Ludwig-Maximilian-Universität München. Gemeinsam mit den Jugendlichen beschäftigte er sich an Hand einer Textprobe mit der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus und bezeichnete sie als „Botschaften, die provozieren“.

Er betonte die Bedeutung des päpstlichen Schreibens: „Seit den 80ern hat es sich eingebürgert, auch über soziale Fragen in Enzykliken zu schreiben aber zum ersten Mal gibt es jetzt eine Enzyklika zu ökologischen Herausforderungen, zum Klimawandel. Nun ist die Schöpfung in dieser Art Thema des Glaubens. Noch dazu hat Franziskus eine prophetische Sprache gewählt. Der Text wird weltweit ernsthaft diskutiert.“

Schöpfungsverantwortung im Gottesdienst
Die Schöpfung, genauer gesagt, unsere Schöpfungsverantwortung, war auch Thema des Jugendgottesdienstes am Samstag Abend, der von Mitgliedern der OG Rupertsbuch musikalisch gestaltet wurde. Markus Müller, der geistliche Verbandsleiter der KLJB Eichstätt, verdeutlichte die große Aufgabe der jüngeren Generation, die Erde zu behüten anstatt sie auszurauben. Dass jeder von uns Schöpfungsverantwortung trägt und sie im Alltag bewältigen muss, wurde mit dem Szenario einer WhatsApp-Gruppe veranschaulicht, in dem sich offensichtlich viele Jugendliche wiederfanden. Als Denkanstoß sollten die Teilnehmenden sich über ihren ökologischen Fußabdruck, den sie der Erde zumuten, klar werden. Präses Müller entließ die jungen Leute mit den Worten: „Wir sind nur eine kleine Gruppe, aber wir sind voll von guten Ideen, wie auch du morgen anfangen kannst, Gottes Schöpfung zu bewahren.“

Wir wünschen der KLJB Eichstätt, auch mit ihrem neugewählten Vorsitzenden Thomas „Tommy“ Göbel (18) aus Nassenfels, noch viel Spaß mit Themen aus dem Projekt „Ausgewachsen“!

Mehr Fotos und Infos von der Diözesanversammlung bei der KLJB Eichstätt

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