Solidarität verbindet – Studienteil „Ausgewachsen“ beim KLJB-Landesausschuss

DSC00808.JPGDer Landesausschuss der KLJB begrüßte in Passau gleich mehrere Gäste beim Studienteil zum Thema „Solidarität“. Besonders beeindruckend waren die Erfahrungen von „Passau verbindet“, der Koordination von vielen freiwillig Helfenden der Flüchtlingshilfe in Stadt und Region Passau. Marco Ziegaus und Julia Wagner stellten die Aufgaben und Organisation ihrer Helferinitiative vor und tauschten sich mit unseren Delegierten über ihre Erfahrungen mit Helferkreisen auf dem Land aus.

Aber es gab noch viel mehr gute Angebote und Workshops…

Workshops zum Thema „Internationale Solidarität“ gab es zum einen mit Pfarrer Josef Göppinger aus Schöllnach (Landkreis Deggendorf), der über ein Partnerschaftsprojekt der Diözese Passau sowie ein Misereor-Projekt in Nordostbrasilien berichtete. Eva Bahner vom Oikocredit-Förderkreis Bayern bot einen Workshop für entwicklungspolitische Bildungsarbeit und ethische Geldanlagen besonders in den Ländern des Südens.

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„Weniger Angst ist mehr Solidarität“

Dr. Martin Schneider, Theologischer Grundsatzreferent beim Diözesanrat München und Freising, konnte in seinem Einstieg zum Thema „Solidarität“ einen breiten Bogen schlagen, besonders auch zur Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus, die für ihn die Verbindung von sozialen und ökologischen Fragen bringt. Sehr aktuell ist auch die Forderung „weniger Angst ist mehr Solidarität“, dafür gab es als Literaturtipp „Entängstigt Euch! Die Flüchtlinge und das christliche Abendland“ von Paul Zulehner.

Martin Schneider_Präsentation_Solidarität_Internet

Im Programm des Landesausschusses war auch der Austausch der sieben Diözesanverbände zum aktuellen Stand beim Projekt „Ausgewachsen“ vorgesehen – alle haben das Thema bereits aufgenommen und in ihrer Bildungsarbeit umgesetzt!

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Tauschzeitaktion sehr kreativ!

Erstmals ausprobiert wurde beim Landesausschuss eine „Tauschzeit-Aktion“, die innerhalb des Projekts als Methode in der laufenden Gemeinschaftsphase vorgestellt wird – hier lassen sich auf einem Zeitkonto individuelle Dienstleistungen verteilen. Sehr kreativ wurden Talente und Fertigkeiten gegenseitig ausgetauscht, einige Beispiele: „Ein Kompliment auf Gitarre beibringen“, „Knotenkunde“, „Geschichte vorlesen“, „Brillenputzservice“, „Erklären, wie eine Klimaanlage die Luft kalt macht“ oder „Klangschalen-Entspannung“ – diese Tauschzeit-Aktion wird nicht die letzte in der KLJB gewesen sein!

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