Selbstversuch: Fasten zum Thema „Ausgewachsen“ IV

DSC07523.JPGDie Mitglieder des Internationalen Arbeitskreises der KLJB Regensburg (RAKI) machen Selbstversuche in der Fastenzeit zum Thema Ausgewachsen und wollen diese auch hier bloggen. Hier kommt der vierte Beitrag von Tanja Köglmeier, Diözesanvorsitzende, über den CO2 Verzicht und die Kontroversen, die man als Diözesanvorstand so damit hat.

Fasten in der Fastenzeit? Ja klar, da bin ich dabei. Einziges Problem dabei: Auf was verzichte ich? Das, was ich momentan am meisten brauche, ist wohl das Auto. Also warum nicht versuchen, CO2 zu fasten?

Ziel: So wenig wie möglich mit dem Auto zu fahren. Und wenn es doch sein muss: zumindest Fahrgemeinschaften bilden. So versuchte ich durch die bisherige Fastenzeit zu kommen.

Allerdings ist eins doch ziemlich schwierig: Die weiten Strecken, die wir teilweise als Diözesanvorsitzende zurückzulegen haben. Da macht‘s eine Ankündigung in der Bahn-App à la „Für diesen Zielort sind leider keine Verbindungen verfügbar.“ auch nicht unbedingt leichter.

Ergebnis: Seit Aschermittwoch bis 10.03. habe ich mal ein Streckentagebuch geführt. Problem hierbei: Ich habe genau 2860km zurückgelegt. Ein Großteil davon leider mit dem Auto. Immerhin habe ich 1916 km in Fahrgemeinschaften zurückgelegt und noch 384 km mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Aufs Auto verzichten konnte ich leider insgesamt nur fünf Tage innerhalb dieser ganzen Zeit. Das macht einen CO2-Ausstoß von 0,562t… ziemlich erschreckend!

Vor allem auch hinsichtlich dessen, dass der Weltklimarat einen Höchstausstoß von 2t pro Person empfiehlt, um den Klimawandel aufzuhalten. Sprich: nur meine Autofahrbilanz würde mich in vier Monaten an diese Grenze bringen. Dabei sind Ernährungsgewohnheiten, Energieverbrauch und alles weitere noch nicht einmal eingerechnet.

Somit ist zu diesem Fastenprojekt zu sagen: klar gescheitert!

Nichtsdestotrotz konnte ich mir so zumindest vor Augen führen, wie zerstörerisch meine Verhaltensweise ist.

Plan für die Zukunft: So viel wie möglich aufs Auto verzichten. Kleine Wege zum Einkaufen und ins Dorf auf jeden Fall mit dem Rad zurücklegen. In Städten und auf KLJB-Gremien soweit wie möglich mit der Bahn und dem ÖPNV fahren. Wofür ich allerdings das Auto weiterhin brauchen werde, ist für meinen Arbeitsweg zu einem Praktikum mitten auf dem Land ohne ÖPNV Anbindung und zu vielen Terminen als Diözesanvorsitzende. Für diese Strecken werde ich aber auf jeden Fall nach Mitfahrern suchen bzw. mir irgendeinen Ausgleich suchen, um meine CO2-Bilanz aufzubessern.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s