Ethisches Wirtschaften: Was ist fair beim Geldverdienen?

DVV Augsburg.jpg„Ausgewachsen! – Wie viel ist genug?“ unter diesem Motto hat die  Diözesanvollversammlung der KLJB Augsburg im März stattgefunden. Als externer Referent für rund 40 KLJB-Aktive war Ludger Elfgen eingeladen, der im Studienteil das Thema „Ethisches Wirtschaften“ beleuchtete. Der Geschäftsführer der Agentur elfgenpick GmbH ging aus seiner Praxiserfahrung auf Fragen wie, „Welche Bedeutung hat Geld in unserer Gesellschaft?“ oder „Was ist fair beim Geldverdienen?“ ein.

Anhand der Vorstellung des „Ehrbaren Kaufmanns“ skizzierte er das Leitbild verantwortlichen wirtschaftlichen Handelns. Um ethisches Wirtschaften voranzubringen, kommt es letzten Endes auf die Herzensbildung an. Unternehmen sollten sich aus Überzeugung an ethischen Werten orientieren, sonst ist die Handlungsweise nur Makulatur, ein Feigenblatt“, so Elfgen.

Darüber hinaus hatten die KLJB-Mitglieder auch die Möglichkeit, selbst den freien Markt kennenzulernen: der Referent hatte ein Spiel vorbereitet, bei dem jeder Teilnehmende eine Ware (z.B. Brot, Käse, Eier) bzw. Dienstleistung (Lehrer, Reinigungskraft, Schreiner) zur Verfügung hatte. Ziel war es, sich durch Tauschen ein möglichst breites Portfolio des Angebotes zusammenzustellen. Auch symbolisches Geld war im Umlauf. Das Ergebnis einiger bei Spielende: „Ich sterbe reich, aber verhungert.“ Denn Geld wollte gegen Ende keiner mehr entgegennehmen, Waren und Dienstleistungen waren gefragt.

 

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